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Zuletzt aktualisiert: von Joachim Politzer
Lahnsteiner Gespräche 2026
29. Lahnsteiner Gespräche – „Fische in Bundeswasserstraßen: Ein Leben zwischen Invasion, Schifffahrt und Habitatdegradation“
Klemens Breitenbach, der Präsident des Bezirks-Sportfischerverbandes (BSV) Koblenz und Vorsitzender des Angler-Clubs Niederlahnstein (ACN) eröffnete die Gespräche und begrüßte den Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein Lennart Siefert, den Bürgermeister der Stadt Lahnstein Johannes Lauer, Matthias Lammert (CDU) und Andreas Birtel (CDU) als gerade gewählte Landtagsabgeordnete, Tobias Schmidt und Klaus Michels als Vertreter der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV), Peter Labonte den Aufsichtsrats-vorsitzenden der Buga 2029 GmbH, den Naturparkreferenten des Naturparks Nassau Stefan Eschenauer, den CDU-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag Rhein-Lahn Jens Güllering, Fraktionsvorsitzende und -vertreter aus dem Lahnsteiner Stadtrat von der CDU Günter Groß, Michael Güls und Uwe Unkelbach und Jutta Niel von den Grünen, den Präsidenten des Landesfischereiverbandes Rheinland-Pfalz (LFV) Franz Mersch und seinen Vizepräsidenten Werner Hölzer, sowie Präsidiums- und Vorstandsmitglieder der verschiedenen regionalen Freizeitfischereiorganisationen. Besonders herzlich wurden die Referentin und der Referent der diesjährigen Lahnsteiner Gespräche Frau Dr. Carola Winkelmann und Christian von Landwüst aus dem Referat Tierökologie der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) in Koblenz begrüßt.
In ihrem Referat stellte Frau Dr. Winkelmann kurz die BFG als nachgeordnete Behörde des Bundesverkehrsministeriums und Ressortforschungseinrichtung des Bundes vor. Dabei ging sie besonders auf die Aufgaben des Referats Tierökologie ein, dazu gehören unter anderem Schwerpunkte Tiere der Bundeswasserstraßen und ihrer Auen: Makrozoobenthos, Fische, Amphibien, Vögel, Fledermäuse, Insekten, Beratung zu allen tierökologischen Fragen im Rahmen von Ausbau und Unterhaltung, Ersatzmaßnahmen, Langzeitmonitoring Makrozoobenthos (Rhein und Elbe), Fische (Lahn, Mosel, Rhein), Fischwanderung (Staustufe Koblenz) und die Erfassung von Tieren vor und nach Ausbau- oder Entwicklungsmaßnahmen zur Analyse des Erfolges oder des negativen Einflusses von Maßnahmen, sowie Forschung, beispielsweise zum Einfluss von Kormoranprädation auf Äschen, Modellierung anthropogener Geräuschbelastung auf Fische, Analyse genetischer Fragmentierung von Fischpopulationen mittels eDNA.
Herr Christian von Landwüst ging in seinem Vortrag auf das BfG-Fischmonitoring Rhein-Mosel-Lahn ein. Dabei geht es um die Dokumentation der langfristigen Entwicklung der Fischbestände in wasserstraßentypischen Habitaten und deren Veränderungen nach dem Bau von Fischwegen. Ein Schwerpunkt dabei war unter anderem die Untersuchung der Invasion durch die Schwarzmundgrundel unter anderem in der Lahn in der Zeit von 2015 bis 2025 und deren Auswirkungen. Sein Fazit am Ende des Vortrags war, dass Ufer abschnittsweise entsteint und strukturiert, sowie Querprofile möglichst vielfältig gestaltet werden sollten. Darüber hinaus sollten Alt- und Nebenarme angelegt und angebunden werden, sowie Staustufen (teilweise) zurückgebaut werden.
Bild 1: Klemens Breitenbach (links) bedankt sich bei Frau Dr. Carola Winkelmann mit einem kleinen Blumenpräsent.
Bild 2: Für ihren hervorragenden Einsatz im Service erhielten (von links) Beate Politzer und Gabi Messemer ebenfalls ein Blumenpräsent von Klemens Breitenbach
Kategorie: Berichte